<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die Schäferin denkt...</title>
	<atom:link href="http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dieschaeferin.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Oct 2012 15:46:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Werte (2): Dankbarkeit</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=238</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=238#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 15:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitkritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist Erntedankfest. Da ich selbst die letzten Tage viel Zeit mit der Ernte der Äpfel meiner Eltern verbracht habe, ist mir Erntedank dieses Jahr besonders nahe gekommen. Und das, was heute früh im Gottesdienst an Lebensmitteln zu einem schönen Erntealtar aufgebaut wurde, hat im wahrsten Sinn des Wortes begreiflich gemacht und vor Augen geführt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Erntedankfest. Da ich selbst die letzten Tage viel Zeit mit der Ernte der Äpfel meiner Eltern verbracht habe, ist mir Erntedank dieses Jahr besonders nahe gekommen. Und das, was heute früh im Gottesdienst an Lebensmitteln zu einem schönen Erntealtar aufgebaut wurde, hat im wahrsten Sinn des Wortes begreiflich gemacht und vor Augen geführt, wie dankbar wir hierzulande sein können.</p>
<p>Dankbarkeit ist eine Haltung, die mir in den letzten Jahren immer wichtiger wurde. Vielleicht ja, weil ich sie häufig vermisse.<br />
Stattdessen erlebe ich – und vielleicht teilen Sie diese Erfahrung – häufig ein Übermaß an Klagen und Jammern über das, was man nicht hat, über ein zuwenig hier und zuviel dort. <span id="more-238"></span></p>
<p>Wohlgemerkt, es geht mir nicht darum, dass die Klage nicht auch ihren Grund und ihren Ort hat. Es gibt auch in unserer Gesellschaft trotz allen Reichtums vieles, was beklagenswert ist.<br />
Aber: Klagen und Jammern führt dazu, dass der Blick einseitig auf den Mangel, auf das Fehlende gerichtet wird, es trägt bei zu schlechten Gefühlen und verstärkt depressive Stimmungen. Und dabei ist es egal, ob über den Mangel im materiellen Bereich geklagt oder auch das Fehlen immaterielle Werte bemängelt wird. </p>
<p>Die Klage versperrt den Blick auf das, was funktioniert und deshalb ist es heilsam und hilfreich, ihr als Gegenpol die Haltung der Dankbarkeit beizugesellen. Denn Dankbarkeit macht das andere: Sie richtet den Blick auf das Positive, sie erkennt das Lobenswerte, sie entdeckt die kleinen Fortschritte, sie macht gute Gefühle, schafft Zufriedenheit und verbreitet Freude. Und bei all dem macht sie resistent gegen Stress und erhält gesund.</p>
<p>Immer wieder empfehle ich deshalb im Coaching und manchmal auch im Freundeskreis täglich ein paar Minuten darüber zu meditieren, wofür Dankbarkeit empfunden werden kann. Das können die „großen“ Dinge sein wie das Glück, in Frieden leben zu können, sehr persönliche wie die eigene Gesundheit, eine gelingende Partnerschaft, eine Arbeit, die ernährt, oder auch sehr kleine wie der Duft der späten Rose, die letzten Beeren, die noch vor dem ersten Frost geerntet werden, ein Lächeln oder Lachen, ein schönes Zuhause, Freunde usw. </p>
<p>Wenn Sie anfangen darüber nachzudenken, wofür Sie dankbar sein können, werden auch Ihnen sicherlich sehr viele Dinge einfallen. Sie werden erkennen, dass unter der Perspektive der Dankbarkeit vieles „Selbstverständliche“ einen neuen Wert erhält und damit auch eine neue Wertschätzung. </p>
<p>Wenn Sie darüber hinaus ihre persönliche Dankbarkeitsliste aufschreiben, dann haben Sie ein probates Gegenmittel um „schlechte“ Stimmung zu vertreiben. Ich wünsche viel Erfolg dabei und täglich vieles, wofür Sie dankbar sein können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=238</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Braucht Lernen das Event?</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=226</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=226#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 14:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Percussion]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=226</guid>
		<description><![CDATA[Lernen kann manchmal ziemlich dröge sein, das wissen wir alle noch aus unserer Schulzeit. Manche Inhalte sind sperrig, andere mühsam und arbeitsintensiv, wieder andere erwarten von uns tatsächlich reale Verhaltensänderungen, gegen die wir uns als Gewohnheitstiere oft unbewusst versperren. Eine Herausforderung bleibt es, wenn wir als Erwachsene lernen sollen, auch wenn dann die Einsicht in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lernen kann manchmal ziemlich dröge sein, das wissen wir alle noch aus unserer Schulzeit. Manche Inhalte sind sperrig, andere mühsam und arbeitsintensiv, wieder andere erwarten von uns tatsächlich reale Verhaltensänderungen, gegen die wir uns als Gewohnheitstiere oft unbewusst versperren.<br />
Eine Herausforderung bleibt es, wenn wir als Erwachsene lernen sollen, auch wenn dann die Einsicht in den Sinn häufig verbessert ist. Andererseits geht es dann auch nicht immer um neue Technik oder neues Wissen, sondern oft auch um neues Verhalten<span id="more-226"></span>: Und wenn es dann eher um den Abbau dysfunktionaler Denk- und Verhaltensweisen und den Aufbau von neuen Gewohnheiten geht, dann wird Lernen oft als besonders mühsam empfunden. </p>
<p>Das ist leicht nachvollziehbar, wenn es darum geht, selbstschädigendes Verhalten wie z.B. das Rauchen aufzuhören, es ist aber ein vergleichbar aufwendiger Lernprozess, wenn jemand seinen Perfektionismus infrage stellen lernt und anfängt, mit einem guten Ergebnis zufrieden zu sein, oder wenn eine Führungskraft entgegen der eigenen Unsicherheit im sozialen Miteinander damit beginnt, bewusst kommunikative Situationen zu gestalten, um die Beziehungsebene zum Mitarbeiter zu verbessern.</p>
<p>Um solches Lernen leichter zu machen, wird von Psychologie und Pädagogik auf den wichtigen Einfluss der Emotionen verwiesen. Emotionen helfen nicht nur, Inhalte schneller und besser abzuspeichern, sie sind auch ein Schlüssel für den Abruf des Gedächtnisinhalts.  Aus diesen Erkenntnissen heraus wurden in der Psychologie vielfältige Methoden und Techniken entwickelt, die mit dem Inhalt auch eine emotionale Erfahrung vermitteln.<br />
Diese Erkenntnisse sind auch der Grund, warum seit einigen Jahren erfahrungsorientierte Angebote, wie z.B. Outdoor-Trainings, v.a. auch zur Teamentwicklung, regelrecht boomen. Im Team zu klettern, ob am Fels oder in Baumwipfeln, zu segeln oder zu raften, stets werden starke Emotionen erzeugt. Und es ist ganz klar eine andere Lernerfahrung, wenn mich jemand am Seil absichert und mir damit zeigt, dass ich ihm vertrauen kann, oder ob er es mir in einer Teamsitzung sagt, ich es aber nicht erlebe. </p>
<p>Die besondere Herausforderung bei einem solchen Event besteht für die Trainerin darin, zunächst mit dem Auftraggeber das Lernziel für das Team, aber auch jeden Einzelnen exakt zu definieren. Dann auch, die für das Team geeignete Methode zu wählen, kann es doch im Training nicht darum gehen, tieferliegende Ängste zu aktualisieren oder Menschen bloßzustellen. Denn weder wird es gelingen, Akrophobiker (Menschen mit Höhenangst) in einem solchen Kontext auf den Baum zu bringen noch völlig untrainierte Menschen an der Kletterwand glücklich zu machen. </p>
<p>Eine weitere Herausforderung besteht darin, den Transfer der Erfahrungen in den Arbeitskontext hinein sicher zu stellen. Dazu braucht es ausreichend Zeit und Möglichkeiten der Reflektion. Gelingt dies, dann können Trainingevents wertvolle Dienste erweisen, gelingt es nicht, dann ist solch ein Training nicht mehr als ein schönes Highlight – und für ein solches meist doch viel zu teuer. </p>
<p>Mit einer befreundeten Schlagzeugerin habe nun auch ich mich in den letzten Monaten daran gemacht, einen erfahrungsintensiven Workshop zu konzipieren, der sowohl Teamentwicklung ermöglicht, als auch die Steigerung der eigenen Stressbewältigungskompetenz &#8211; denn das ist schließlich eines meiner Kernthemen. Herausgekommen ist ein Training der besonderen Art: „Im Groove sein“. Mit dem Medium der Musik, genauer gesagt mit Schlaginstrumenten unterschiedlichster Art, unterstützen wir dabei, nicht nur den eigenen Ton zu finden, sondern auch einen Rhythmus, der für jeden Einzelnen genauso wie fürs Team passt.<br />
Und wenn es dann gelingt, aufeinander zu hören, die individuellen Rhythmen mit zu berücksichtigen, dann kann ein Team wahrlich eine &#8220;Sym-phonie&#8221; spielen und Höchstleistung erbringen.<br />
Und ganz nebenbei macht es enormen Spass zu trommeln, es entspannt und gibt dabei enorm viel Energie. Weitere Infos im Flyer <a href='http://www.dieschaeferin.de/wp-content/uploads/Flyer-Rhythmus-WS.pdf'>&#8220;Im Groove sein&#8221; </a> oder persönlich bei den Trainerinnen. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=226</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist denn nun eigentlich Coaching</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=219</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=219#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 07:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=219</guid>
		<description><![CDATA[„Was ist denn nun eigentlich Coaching“, fragte mich vor kurzem eine Bekannte, die ob der vielen aus dem Boden schießenden Komposita leicht verwirrt war. Ich muss zugeben, auch ich frage mich inzwischen, ob es noch sinnvoll ist, sich Coach bzw. Coachin (gibt’s laut Duden tatsächlich als weibliche Form!) zu nennen. Denn jede und jeder, der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Was ist denn nun eigentlich Coaching“, fragte mich vor kurzem eine Bekannte, die ob der vielen aus dem Boden schießenden Komposita leicht verwirrt war. Ich muss zugeben, auch ich frage mich inzwischen, ob es noch sinnvoll ist, sich Coach bzw. Coachin (gibt’s laut Duden tatsächlich als weibliche Form!) zu nennen. </p>
<p>Denn jede und jeder, der irgendwie mit irgendwem arbeitet ist heutzutage Coach. Da wird für den Fettverbrennungscoach ebenso geworben wie für den Gesundheitscoach – je nach Branche gerne mal auch auf Englisch, dann ist das der Health Care Coach. Es gibt den Marketing-Coach, den Gründungscoach, den Laufcoach, <span id="more-219"></span>dann gibt’s da natürlich auch noch den wingwave Coach, den Hypnosecoach, den Persönlichkeitscoach oder Personal Coach, wobei bei letzterem wiederum nicht sicher ist, ob der Ihre körperliche Fitness trainiert, oder aber als psychologischer Berater fungiert. Es gibt den Body Coach, der wahrscheinlich ähnlich arbeitet wie der Fettverbrennungscoach, und in diesem Zusammenhang auch noch den Diätcoach. Es gibt den Farbcoach, den Kniggecoach, weiter den Life Coach, den Hochsensiblen- und den Hochbegabtencoach, es gibt den Werte- und den Sinncoach, oder den Business- und den Management Coach, die wahrscheinlich beide dasselbe machen. Diese Liste könnte wahrscheinlich ewig weiterentwickelt werden, und wenn ich hier aufhöre mit der Aufzählung, dann nur, weil ich denke, dass das Problem mehr als deutlich wird. Coach sein ist in, wenn aber jede beratende Dienstleistung Coaching ist, ist Coaching nicht mehr definierbar und der Begriff so beliebig, dass er unbrauchbar wird. </p>
<p>Und selbst wenn ich mich jetzt einschränke auf eine engere Definition, wie sie in Fachkreisen publiziert wird, also auf die im Unternehmensbereich stattfindende prozessorientierte Beratung, ist die Verwirrung noch nicht vorbei. Denn auch dann wird noch unterschieden nach den unterschiedlichen psychotherapeutischen Schulen, aus denen heraus sich die einzelnen Ansätze und Methoden entwickelten: zwischen dem kognitiv-verhaltensorientierten und dem sich daraus entwickelnden lösungsorientierten, dem systemischen oder auch hypno-systemischen, dem humanistisch-existentialistischen oder auch dem tiefenpsychologischen Coach. </p>
<p>Sollten Ihnen jetzt der Kopf schwirren, ob all der Coaches und Coachinnen, die sich im Netz und im realen Leben irgendwo da draußen tummeln, so kann ich Sie gut verstehen. Mir geht’s nicht anders – schlimmer noch, ich bin eine von ihnen und ich bin es gerne. </p>
<p>Und gerade weil ich es bin, bin ich so besorgt, was den inflationären Gebrauch des Begriffs angeht, geht es doch letztlich um eine wissenschaftlich begründbare Leistung, deren Zustandekommen nicht beliebig ist. Doch woher sollen Sie wissen, wer der oder die Richtige für Sie ist, wenn Sie Unterstützung suchen. </p>
<p>Da gibt’s nur eines: Achten Sie auf fachliche Qualifikationen, sowie methodische und persönliche Kompetenzen. Welche Qualitätskriterien in der Fachliteratur beschrieben werden, können Sie z.B. bei Heß und Roth, Professionelles Coaching, nachlesen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie <a href="http://www.rauen.de/coaching-artikel/qualitaetskriterien_im_coaching.htm">hier</a>.</p>
<p>Und über diese Qualitätskriterien hinaus geht es dann auch noch um das, was wir Psychologinnen und Psychologen Beziehungsqualität nennen. Sie trägt ganz entscheidend zum Erfolg eines Prozesses bei. Und ob Sie sich und dem Coach zutrauen, eine gute Beziehung aufzubauen, das können Sie nur durch die persönliche Begegnung entscheiden. </p>
<p>Ich biete meinen Klientinnen und Klienten auf Wunsch kostenlose, maximal 30 minütige Erstgespräche an, die beiden Seiten helfen, diese Entscheidung zu treffen. Denn nicht nur der Klient, auch der Coach muss für sich entscheiden, ob es vom Thema her passt und ob die für den Coaching-Prozess notwendige Beziehungsqualität aufgebaut werden kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=219</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Virtuelle Identitäten</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=214</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=214#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 09:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=214</guid>
		<description><![CDATA[Wie sind Sie im World Wide Web unterwegs? Sind Sie noch „Nur-Konsument“ oder sind Sie Teil der Web 2.0 Community, die sich über Facebook, Xing, Linkedin, Twitter oder andere Social Media-Plattformen mit Kollegen, Freunden, Verwandten und manchmal auch Fremden vernetzt hat und damit in den Dialog getreten ist. Welches faszinierende und demokratisierende Potential die Sozialen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sind Sie im World Wide Web unterwegs? Sind Sie noch „Nur-Konsument“ oder sind Sie Teil der Web 2.0 Community, die sich über Facebook, Xing, Linkedin, Twitter oder andere Social Media-Plattformen mit Kollegen, Freunden, Verwandten und manchmal auch Fremden vernetzt hat und damit in den Dialog getreten ist. Welches faszinierende und demokratisierende Potential die Sozialen Medien haben, zeigte sich zuletzt im sog. Arabischen Frühling. </p>
<p>Als Digital Immigrant fühle ich mich allerdings oftmals fremd und unsicher, die Entscheidungen zum Mitmachen fielen deshalb eher zögerlich. Und angesichts der zum Teil fragwürdigen Datenschutzrichtlinien, die nicht nur die Datenspeicherung, sondern auch die Integration der Daten aus unterschiedlichen Diensten ermöglichen, bleibe ich kritisch bezüglich meines Engagements in diesen Medien. Mit jeder Internet-Recherche, jedem Einkauf übers Netz, jedem Chat, jeder Aktivität in den von mir genutzten sozialen Netzwerken, jedem neuen Beitrag im Blog usw. erzeuge ich eine riesige Datenmenge, der ich mit jedem Klick weitere Details hinzufüge. Es ist ein ständiges Abwägen zwischen Privatsphäre und dem öffentliche Auftritt. <span id="more-214"></span></p>
<p>Als selbständige Coach und Trainerin ist dieser öffentliche Auftritt andererseits absolut notwendig. Meine Kundinnen und Kunden müssen von mir erfahren können. Und sie sollen mehr erfahren als nur die Kontaktdaten. So unterhalte ich eine regelmäßig aktualisierte Webseite und schreibe diesen Blog, um mich als Expertin zu positionieren und um mit meinen Gedanken für meine Kunden greifbar zu werden. Noch ziemlich spärlich nutze ich Facebook, um auf Themen oder Events aufmerksam zu machen und lasse mein Profil auf Xing finden. </p>
<p>Das Neue am Web 2.0 ist jedoch, dass es keine Einbahnstraße mehr ist, sondern Interaktion zulässt, das kommt noch immer zu kurz. Dabei ist dieser Dialog das Spannendste am Web 2.0. Ich bin neugierig auf Ihr Feedback, wenn Sie mich bei Veranstaltungen erlebt haben, oder darauf, welche Erfahrungen Sie mit meinen Coaching-Tipps machen. Ich freue mich, wenn Sie mit mir über die angestoßenen Themen diskutieren und mich so zum Weiterdenken herausfordern. Deshalb lade ich Sie nicht nur ein, mir im Blog oder auch als Fan auf Facebook zu folgen, um stets mit den aktuellsten Infos versorgt zu werden, sondern auch die Kommentarfunktionen zu nutzen und mit mir in Kontakt zu treten. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=214</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werte (1): Glaubwürdigkeit</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=204</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=204#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethisches]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrhaftigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=204</guid>
		<description><![CDATA[Der Wert Glaubwürdigkeit hat in der öffentlichen Diskussion derzeit Hochkonjunktur. Genaugenommen eigentlich schon länger, also mindestens seit ca. einem Jahr, so lange schon liegen die ersten Sätze zu diesem Artikel auf meinem Desktop &#8211; und immer wieder kamen neue Ereignisse, die dazu führen, dass ich inzwischen denke, für mich ließe sich das Jahr 2011 insgesamt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wert Glaubwürdigkeit hat in der öffentlichen Diskussion derzeit Hochkonjunktur.<br />
Genaugenommen eigentlich schon länger, also mindestens seit ca. einem Jahr, so lange schon liegen die ersten Sätze zu diesem Artikel auf meinem Desktop &#8211; und immer wieder kamen neue Ereignisse, die dazu führen, dass ich inzwischen denke, für mich ließe sich das Jahr 2011 insgesamt unter die Überschrift &#8220;Glaubwürdigkeit&#8221; bzw. die Krise derselben stellen. </p>
<p>Anfangs ging Herr zu Guttenberg erst aus seinem Amt, später in die USA, in Japan explodierte infolge einer Naturkatastrophe ein AKW und die (Welt-)Bevölkerung wurde von Unternehmenssprechern zunächst gar nicht, und später mehr schlecht als recht über den GAU informiert. Will ich wissen, was heute in Fukushima los ist, muss ich schon aktiv recherchieren, da die von mir konsumierten aktuellen Nachrichten keine Infos mehr liefern. Außerdem Eurokrise, weitere Skandale über Banken und Boni, kriselnde High-tec- und andere Unternehmen usw. Und zuguterletzt stolpert am Ende des Jahres der Bundespräsident mindestens über mangelnde Transparenz und die in der Bevölkerung verloren gegangene Glaubwürdigkeit – die restlichen Vorwürfe vermag ich nicht wirklich zu beurteilen, aber das machen in Kürze ja auch die Juristen für uns.<span id="more-204"></span></p>
<p>Das Altgriechische hat für die Begriffe Glaube, Vertrauen und Treue nur ein Wort, was den engen Zusammenhang zwischen diesen Tugenden nochmals verdeutlicht: Nur wem ich glauben kann und als treu erfahre, auf den kann ich mich verlassen, dem kann ich auch ver- und mich und meine Existenz anvertrauen. Wer also aufgrund von Lügen, Heimlichkeiten oder dem Missbrauch von Informationen oder Privilegien unglaubwürdig wird, dem wird auch nicht mehr zugetraut, dass er mit dem ihm anvertrauten Gut als solches sorgfältig umgeht, seien es Wertgegenstände oder Ämter. </p>
<p>Unser Bedürfnis nach Verlässlichkeit ist eben nicht nur im Hinblick auf die Beherrschbarkeit von Technik sehr groß, sondern spielt auch im Hinblick darauf, ob wir Vertrauen in eine Person oder Institution setzen können, eine große Rolle. Glaubwürdigkeit ist einer der zentralen Begriffe, wenn es darum geht, stabile und verlässliche Beziehungen und Bindungen aufzubauen. Und das ist nicht nur in den privaten Beziehungen so, sondern auch in der Politik und nicht zuletzt in der Wirtschaft.</p>
<p>Was aber macht die Glaubwürdigkeit denn aus? Zunächst natürlich das Nächstliegende: die Wahrhaftigkeit. Wir Menschen spüren es, sehen es an der Mimik und Körpersprache und manchmal hören wir es sogar an der Stimme, wenn jemand nicht ehrlich zu uns ist. Im Unternehmen haben die Mitarbeiter meist gut ausgerichtete Antennen dafür, ob ihnen von der Unternehmensleitung oder ihrer Führungskraft die Wahrheit gesagt wird, oder nicht. Über kurz oder lang merken sie, ob Versprechungen eingehalten, ob Fehler eingestanden und ob Erfolge anerkannt werden. Unterbleibt dieses, dann werden sie misstrauisch, es leidet ihre Motivation und letztlich die Bindung zum Unternehmen. </p>
<p>Ein zweiter damit eng verbundener Wert ist die Transparenz. Eine offene Kommunikation vermeidet Missverständnisse und schafft Klarheit. Im Unternehmen hilft sie gerade dann, wenn es darum geht, schwierige und schmerzhafte Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Ohne Transparenz gerät die Gerüchteküche ins Kochen und die Mitarbeiter sind mehr mit Spekulationen als mit ihren Aufgaben beschäftigt. </p>
<p>Ein dritter Aspekt der Glaubwürdigkeit ist die Authentizität. Sie entsteht, wenn aus den geäußerten Werten einer Person  –oder dem Leitbild eines Unternehmens auch Konsequenzen gezogen werden. Wenn diese Werte nicht nur Lippenbekenntnisse sind, sondern im Handeln und Entscheiden erkennbar werden. </p>
<p>Was folgt daraus? Wollen Sie in Ihrem Unternehmen den Respekt und in der Folge die positiven Einflussmöglichkeiten auf ihre Mitarbeiter erhalten, dann sorgen Sie dafür, dass Ihre Glaubwürdigkeit keinen Schaden erleidet. Wie das geht? Erweisen Sie sich als zuverlässig und ehrlich in Ihren Aussagen, kommunizieren Sie Erfolge und Misserfolge offen und transparent, reflektieren Sie Ihre Werte und handeln Sie entsprechend. Dies mag Ihnen in Zweifelsfällen schwierig erscheinen, vielleicht ergeben sich Dilematta, am Ende jedoch lohnt es sich, da bin ich mir sicher.<br />
Und sollten Sie Ihr Verhalten zunächst im geschützten Rahmen überdenken und üben wollen, dann nehmen Sie Kontakt auf und wir vereinbaren einen Termin.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=204</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsstimmung</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=184</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=184#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist der Tag vor Heilig Abend. Vor wenigen Wochen sind wir umgezogen in ein neues Zuhause. Es ist mir noch fremd, auch nach vier Wochen. Dabei sind die Möbel und Einrichtungsgegenstände die gleichen geblieben. Aber sie wirken ganz anders in der neuen Umgebung. Ich trauere der alten Wohnung nicht nach. Sie war viel zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der Tag vor Heilig Abend.</p>
<p>Vor wenigen Wochen sind wir umgezogen in ein neues Zuhause. Es ist mir noch fremd, auch nach vier Wochen. Dabei sind die Möbel und Einrichtungsgegenstände die gleichen geblieben. Aber sie wirken ganz anders in der neuen Umgebung.<br />
Ich trauere der alten Wohnung nicht nach. Sie war viel zu klein geworden, seit die Familie größer wurde. Auch die unmittelbare Umgebung war nicht mein Traumquartier gewesen. Ich wünsche mich also nicht zurück und war auch noch nie versucht, den falschen Weg auf der Fahrt nach Hause einzuschlagen. Aber meine Seele ist noch nicht angekommen im Neuen. </p>
<p>Den ganzen Herbst haben wir das neue Zuhause renoviert. Wir haben alte Tapeten runter und Putz drauf gemacht, neue Böden verlegt, neue Wände eingezogen, ein neues Bad gemacht. Dies hat viel Kraft gekostet, zu viel?</p>
<p>Das Wetter in dieser Zeit war ungewöhnlich warm und sonnig. In diesem Jahr konnte sich kein Novemberblues einstellen, weil die Sonne scheinbar ihre Versäumnisse eines langen verregneten Sommers nachholen wollte. Wochenlang kein Tropfen Regen, strahlender Himmel, Indian Summer im Schönbuch. Für die Renovierung war das ideal. </p>
<p>Durch den Umzug bedingt ist das Schmücken der Wohnung sehr reduziert geblieben. Einen Adventskranz gab es erst ab dem zweiten Advent – den wollte ich nicht auch noch umziehen müssen. Zwar sind die Umzugskisten bis auf wenige ausgepackt und die meisten Möbel haben bereits ihren Platz gefunden, aber die Dekorationskiste ist zu geblieben. </p>
<p>Natürlich habe ich Geschenke gekauft für die wichtigsten Menschen im meinem Umfeld. Auch ein Baum steht schon auf der Terrasse und wartet darauf, geschmückt zu werden.<br />
Aber ich habe noch keine innere Ruhe gefunden, auch nicht, um Weihnachtskarten zu schreiben. Heute kann ich mich damit vertrösten, dass es dafür nun sowieso zu spät ist. </p>
<p>Heute ist der Tag vor Heilig Abend und ich verspüre keine Weihnachtsstimmung. </p>
<p>Weihnachtsstimmung. Wenn wir in unseren Wohnzimmern die Weihnachtskrippen aufstellen, dann sind es meist heimelige Szenen, die sich da gestalten. Ein freundlicher Stall mit friedlichen Tieren, zwei glückselige junge Menschen, die ihr neugeborenes Kind bestaunen, Lichterstrahlen vom Glanz der Engel – Weihnachtsstimmung eben. </p>
<p>Wenn ich die biblische Geschichte lese, dann erzählt sie von zwei Menschen, die trotz fortgeschrittener Schwangerschaft einer Anordnung zufolge ihr Zuhause verlassen und in eine fremde Stadt ziehen müssen, sie finden kein Obdach und müssen dankbar sein, dass sie sich in einen Viehstall verkriechen können. Dort wird es weder nach Lebkuchen noch nach Tannengrün geduftet, vielmehr nach Kühen und Schafen gestunken haben. </p>
<p>Und in dieser unwirtlichen Umgebung kommt dann auch noch das Kind zu Welt. Schmerzende Wehen, Schreien, weder sterile Unterlagen noch eine Hebamme in der Nähe. Nur die pure Not, in diesem Stall zu gebären. Maria und Joseph werden sich nicht heimisch und geborgen gefühlt haben, sondern fremd und ausgeliefert, zutiefst verletzlich.<br />
Auch eine Weihnachtsstimmung.</p>
<p>Und es braucht seine Zeit, bis die Hirten auf dem Feld verstehen, was ihnen der Engel sagen will, bis sie zum Stall rennen und den jungen Eltern versichern, dass genau dieses Schicksal in all seinem Elend eine Zeitenwende auslösen wird. Vielleicht begreifen sie es erst so richtig, als dann Wochen später andere Besucher kommen, die dem Kind huldigen. So lange müssen sie ausharren im Stall, zwischen Ochs, Eseln und Schafen, im Stroh. Ganz unromantisch und beileibe nicht kitschig kommt Gott auf diese Welt, um sie zu erneuern.<br />
Eine andere Weihnachtsstimmung.</p>
<p>An den Gestank gewöhnt man sich und wenn dann ein Plätzchen eingerichtet ist, dann kann es sogar erträglich sein – reduziert in seinen Möglichkeiten gewinnt das Wesentliche eine neue Bedeutung. Was ist wichtig im Leben? Welchen Sinn hat es und welchen gebe ich ihm? </p>
<p>Immerhin geborgen im Kreise der Familie, aufgrund der äußeren Situation mit gedrosselter Geschwindigkeit. Die Chance, in Ruhe zu sich zu kommen, nachzudenken, Bilanz zu ziehen, das eigene Leben zu verstehen und letztlich Offenheit zu entwickeln für das, was kommen soll.<br />
Weihnachten ist die Zeit der langen Nächte, wie gemacht, zuzulassen, dass etwas Neues beginnen kann. </p>
<p><em>Ich wünsche Ihnen in diesen Weihnachtstagen Ruhe und Besinnung, aufbauende und wohltuende Begegnungen mit Ihren Lieben und die Muße, dem für Sie Wesentlichen Raum zu geben.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=184</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bohnen für das Selbstbewusstsein</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=179</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=179#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 12:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=179</guid>
		<description><![CDATA[Im Schwäbischen gibt es das Sprichwort: „Et gschempft isch globt gnug“ frei übersetzt auf Deutsch: „Nicht getadelt oder kritisiert ist genug gelobt“. Und ich glaube, nicht nur die Schwaben leben nach diesem Prinzip. Zuviel Lob könnte ja den Charakter verderben, könnte selbstgefällig werden lassen oder auch überheblich. Deshalb wird mehr kritisiert als gelobt, werden gute [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schwäbischen gibt es das Sprichwort: „Et gschempft isch globt gnug“ frei übersetzt auf Deutsch: „Nicht getadelt oder kritisiert ist genug gelobt“.<br />
Und ich glaube, nicht nur die Schwaben leben nach diesem Prinzip. Zuviel Lob könnte ja den Charakter verderben, könnte selbstgefällig werden lassen oder auch überheblich. Deshalb wird mehr kritisiert als gelobt, werden gute Leistung und Engagement als selbstverständlich angesehen. Und das handhaben wir nicht nur im Umgang mit anderen so, sondern auch im Umgang mit uns selbst.<span id="more-179"></span></p>
<p>Oder merken Sie nicht auch manchmal, dass Sie an Dingen, die Ihnen nicht so gut gelungen sind, ewig rummachen müssen, dass Sie sich verurteilen, weil Sie nicht perfekt waren, dass Sie sich abwerten, weil Sie etwas nicht konnten, dass Sie sich ablehnen, weil Sie nicht so selbstsicher waren, wie Sie es von sich erwarteten?<br />
Wir alle sind sehr gut darin geübt, uns für unsere Schwächen und unser Versagen zu bestrafen, indem wir die Situationen wieder und wieder in Gedanken kreisen lassen und die schlechten Gefühle dadurch wieder und wieder aktualisieren. </p>
<p>Wenn etwas gut geklappt hat, dann beschäftigt uns das nur kurz. Wir sehen es als Selbstverständlichkeit an, dass wir das, was uns als Aufgabe gestellt wird, oder auch das, was wir uns selbst vornehmen auch können und immer eine gute Leistung abgeben. </p>
<p>Andererseits ist zu beobachten, dass viele Menschen immer wieder an ihrem Selbstwert zweifeln, dass sie darunter leiden, dass sie unsicher sind im sozialen Kontakt, oder wenn sie sich oder etwas präsentieren müssen, dass sie sich wenig zutrauen, selbst in Bereichen, in denen sie absolute Fachleute sind.</p>
<p>Ob Sie es glauben wollen, oder nicht: Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Wenn wir stets selbst unser größter und schärfster Kritiker sind und andererseits unsere Erfolge nicht würdigen, indem wir ihnen im Denken genauso viel Raum einräumen wie den Fehlern, dann schwächen wir auf Dauer unser Selbstwertgefühl. Das tut nicht gut!</p>
<p>Wenn Sie etwas dagegen tun wollen, dann gibt’s heute von mir einen Trick aus der Verhaltenstherapie: Stecken Sie sich 10 -15 Bohnen in die rechte (Hosen-, Jacken- …)Tasche, oder sonst etwas kleines, das nicht aufträgt, nicht klimpert usw. Und jedes Mal, wenn etwas gut funktioniert hat, Ihnen etwas gut gelungen ist, Sie einen Erfolg verbuchen können oder Sie sich überwinden konnten, ein für Sie schwieriges Problem anzugehen, dann nehmen Sie eine dieser Bohnen von der rechten Tasche und stecken Sie sie in die linke.<br />
Machen Sie sich dabei nochmals bewusst, was Ihnen da gelungen ist und loben Sie sich selbst. Am Abend nehmen Sie dann alle Bohnen aus der linken Tasche heraus und vergegenwärtigen Sie sich nochmals, wofür Sie sich diese Bohne gegeben haben. Wenn Sie wollen, können Sie das dann auch noch in ein Erfolgstagebuch schreiben.</p>
<p>Es ist nur eine kleine Übung, aber sie hat große Wirkung, weil Sie nun häufiger über das nachdenken, was Sie gut gemacht haben und das stärkt nicht nur Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Selbstachtung, sondern erleichtert Ihnen auf Dauer auch, selbstbewusst Ihre Frau oder Ihren Mann zu stehen und dann auch mal das Lob einzufordern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=179</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Selbstwahrnehmung &#8211; Fremdwahrnehmung</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=171</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=171#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 15:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdbild]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=171</guid>
		<description><![CDATA[Sich dem Selbst anzunähern ist wie eine Entdeckungsreise. Und mancher, der sich auf diese Reise begibt, fühlt sich vielleicht wie Christoph Kolumbus. Denn oftmals kommen vielleicht geahnte, erwünschte, oftmals aber auch sehr unerwartete Erfahrungen zustande: Wer bin ich denn überhaupt? Was macht mich aus? Welche Eigenschaften? Welche Fähigkeiten? Welche Werte? Welche Emotionen? Welche Charakterzüge? Bin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sich dem Selbst anzunähern ist wie eine Entdeckungsreise. Und mancher, der sich auf diese Reise begibt, fühlt sich vielleicht wie Christoph Kolumbus. Denn oftmals kommen vielleicht geahnte, erwünschte, oftmals aber auch sehr unerwartete Erfahrungen zustande: </p>
<p>Wer bin ich denn überhaupt? Was macht mich aus? Welche Eigenschaften? Welche Fähigkeiten? Welche Werte? Welche Emotionen? Welche Charakterzüge? Bin ich die Summe meiner Wünsche, meines Willens, meines Bedürfnisses nach Ästhetik oder Harmonie, meines Glaubens oder meiner Spiritualität? Bin ich die Rolle, die ich täglich spielen muss? </p>
<p>Gibt es einen Kern, der stabil ist und dann ein Äußeres, das sich verändern kann. Bin ich abends noch die gleiche, die morgens aufgestanden ist?<br />
Die Frage danach, wer ich bin, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit, so alt, wie Menschen aufgrund ihrer Sprache selbstreflexiv über sich nachdenken können. <span id="more-171"></span></p>
<p>Wo aber findet sich eine Antwort auf diese Frage? Schauen Sie in den Spiegel, so sehen Sie stets sich – und dazu noch stets &#8220;spiegelverkehrt&#8221; und oft verzerrt. Ihre Augen blicken dabei auf Gewohntes.<br />
Es gibt von mir auf mich keinen objektiven Blick und deshalb fällt es so schwer, allein aus der Selbsterkenntnis heraus Veränderungen im eigenen Leben zu bewirken.</p>
<p>&#8220;Der Mensch wird am Du zum Ich&#8221;, sagt Martin Buber. Dieser Gedanke weist darauf hin, dass wir als Menschen in unserer Selbstwahrnehmung, in dem, was wir selbst über uns denken, wie wir glauben zu sein und wie wir uns fühlen, stets auf andere Menschen angewiesen sind. </p>
<p>Wir brauchen den fremden Blick, um uns selbst erkennen zu können, die Reaktion auf unser Verhalten, um zu erfahren, welches zielführend ist und welches eher unangemessen.<br />
Wir brauchen ihn auch, um die &#8220;blinden Flecken&#8221; anschauen zu können und mit ihnen umzugehen. Diese &#8220;blinden Flecken&#8221;, das sind die oftmals eher unangenehmen und ungewollten Eigenschaften und Merkmale, die nicht ins Selbstbild integriert sind und deren Wahrnehmung schwer fällt, weil sie eine Aufforderung darstellen, sich weiter zu entwickeln und zu lernen. </p>
<p>Den fremden Blick, die Fremdwahrnehmung, bekommen Sie nur im Feedback durch andere. Ich plädiere sehr für eine „Hol-Kultur“ beim Feedback. Nicht nur, weil Sie dadurch selbst bestimmen können, wann Sie ein Feedback bekommen, Sie bestimmen auch, von wem Sie es bekommen und Sie können zudem ggf. auch vorher bestimmen, auf welchen Aspekt Ihres Verhalten Ihr Feedbackgeber seine Aufmerksamkeit richten soll. </p>
<p>So können Sie sukzessive Ihr Selbstbild anreichern mit &#8220;fremden Blicken&#8221;. Wenn Ihnen dann konstruktives Feedback gegeben wird, hilft dies, die Selbstwahrnehmung zu verbessern, das Verhalten zielgerichtet zu steuern, es fördert persönliche Lernprozesse und motiviert.<br />
Und weil Feedback eine sehr &#8220;intime&#8221; Weise ist, sich über den anderen zu äußern, wird darüber hinaus die Beziehung zwischen Feedbackgeber und –nehmer nachhaltig vertieft.  </p>
<p>Die solche Feedbackkultur richtet sich natürlich nach ganz anderen Gesetzen als die, die als Teil der unternehmerischen Personalführungs- und –entwicklungspraxis alltägliche Erfahrung ist. Vielen von Ihnen ist diese sicher als ein mehr oder weniger angenehmes Ritual vertraut: Häufig wird sie verpackt in sogenannten Jahresmitarbeitergesprächen. Die Rückmeldungen, die ich zum Gelingen dieser Gespräche erhalte, lassen mich daran zweifeln, ob die im Feedback enthaltenen Chancen zur positiven Beeinflussung des Arbeitsverhaltens und der Motivation tatsächlich zum Tragen kommen können. </p>
<p>Die Kriterien für ein gutes Feedback werden durch Jahresmitarbeitergespräche nun mal so gar nicht eingehalten. Ein gutes Feedback betrifft konkret, klar und pointiert eine ganz bestimmte Situation, es wertet nicht, sondern beschreibt. Es bezieht sich dabei stets auf das Verhalten und nicht auf den Charakter. Und soll ein Lerneffekt und auch eine Verhaltensänderung erzeugt werden, dann wird es so zeitnah wie möglich gegeben &#8211; oder eben erbeten. Zeitnah, das heißt Minuten, Stunden, höchstens mal wenige Tage &#8211; und nicht Monate. Ein Lob nach Wochen hat keine verhaltensverstärkende Wirkung mehr, weil die gelobte Leistung gar nicht mehr damit verknüpft wird. Emotional passiert da nichts mehr. Das gleiche gilt für Kritik und Verbesserungsvorschläge. </p>
<p>Ich bin eine bekennende Befürworterin einer intensiven Feedbackkultur, bietet sie doch wie keine andere Methode die Chance, sich &#8220;on the job&#8221; weiter zu entwickeln und zu lernen.<br />
Wie konstruktives Feedback ganz konkret formuliert werden kann, so dass es auch wirklich diesen Nutzen bringt, können Sie bei einem meiner Vorträge erfahren oder aber in meinen Workshops üben. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=171</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Multitasking – der Anfang vom Ende einer Illusion</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=165</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=165#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitkritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=165</guid>
		<description><![CDATA[Was ist das Praktische an einem Schweizer Taschenmesser? Es hat viele verschiedene Werkzeuge und Instrumente in einem integriert und ist deshalb vielfältig zu benutzen. Ein Arbeitsgerät mit vielen Funktionen. So ist das Taschenmesser geradezu zum Sinnbild für Multitasking geworden. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen, die v.a. Familienfrauen oder -männer mit klein(st)en Kindern in kürzester Zeit bewältigen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das Praktische an einem Schweizer Taschenmesser?<br />
Es hat viele verschiedene Werkzeuge und Instrumente in einem integriert und ist deshalb vielfältig zu benutzen. Ein Arbeitsgerät mit vielen Funktionen. So ist das Taschenmesser geradezu zum Sinnbild für Multitasking geworden.<br />
Aufgrund der vielfältigen Anforderungen, die v.a. Familienfrauen oder<br />
-männer mit klein(st)en Kindern in kürzester Zeit bewältigen müssen, sind sie zum anderen Symbol für die Fähigkeit geworden, vieles gleichzeitig erledigen zu können.<br />
Weil die Mehrzahl derer, die die Familienarbeit bewerkstelligen, Frauen sind, lautet das Vorurteil, das sich über Jahre hin aufgebaut hat, auch: „Frauen sind besser im Multitasking“.</p>
<p>Bei aller Wertschätzung oder auch Selbstbehauptung, die darin zum Ausdruck gebracht werden mag, versteckt sich in dieser Aussage oftmals auch der Anspruch, noch mehr in noch kürzerer Zeit zu arbeiten und zu leisten.<br />
Es bleibt bei aller Anstrengung dann auch auf jeden Fall bei dem „Mehr“ – denn besser wird die Arbeit sicher nicht. <span id="more-165"></span><br />
In den letzten Jahren sind mehrere Studien zum Thema Multitasking veröffentlicht worden, die allesamt eines belegen: Multitasking geht nicht, wenn die zu erledigenden Aufgaben keine motorischen Routineaufgaben sind, die völlig automatisiert ablaufen, sondern eine bewusste Verarbeitung und Entscheidungen verlangen. Und auch bei automatisierten Abläufen lassen sich in der simultanen Ausführung Zeitverluste und Verzögerungen aufzeigen.</p>
<p>Warum geht es nicht? Nun, das Gehirn des Menschen hat bezüglich seiner Informationsverarbeitungskapazität in den letzten Jahrtausenden nicht Schritt gehalten mit der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung. Vielmehr ist es noch genauso begrenzt wie einst beim Steinzeitmenschen. 1956 veröffentlichte der amerikanische Psychologe George Miller eine Studie, die auch heute noch Gültigkeit hat. Demnach liegt die Verarbeitungskapazität unseres Arbeitsgedächtnisses bei 7 +/- 2 Einheiten. Wir können die Informationsverarbeitungskapazität unseres Gehirns also nur dadurch erhöhen, dass wir größere Merkeinheiten (sogenannte Chunks) bilden. Neben dieser Arbeitsgedächtnisspanne gibt es auch noch eine davon unterschiedene Arbeitsgedächtniskapazität, die Aufschluss darüber gibt, wie gut das Gedächtnis Störeinflüsse von außen unterdrücken kann, um relevante Information zu behalten. </p>
<p>Wenn wir nun parallel mehrere Aufgaben erledigen sollen oder wollen, dann bearbeiten wir diese nicht simultan, sondern, so zeigen die kognitionspsychologischen Experimente, wir switchen mit unserer Aufmerksamkeit permanent zwischen den verschiedenen Arbeiten hin und her. Dabei kann der Wechsel teilweise innerhalb von Millisekunden, Sekunden oder auch Minuten liegen. Dieser Aufgabenwechsel ist mit Kosten verbunden: Er braucht viel Zeit, beeinflusst die Leistung in hohem Maße und es werden häufiger Fehler gemacht, weil die Unterdrückung des gerade unwesentlichen Inhalts nicht ausreichend funktioniert und Interferenzen mit den anderen Aufgabeninhalten entstehen. </p>
<p>Zudem, und das verwundert nicht, angesichts dessen, dass hier permanent hohe Anforderungen an Aufmerksamkeits- und Arbeitsgedächtnisprozesse gestellt werden, erschöpft ein solches Arbeiten die Betroffenen in sehr hohem Maße.</p>
<p>Das Gegenmodell zu Multitasking ist die (Selbst-)Beschränkung und Konzentration. Der berühmte Flow, der entsteht, wenn ich mich in einer Aufgabe vertiefe und mich von ihr ganz in Anspruch nehmen lasse, entsteht nur, wenn ich ganz und gar bei einer Sache bleibe. Dann erschöpfen Aufgaben nicht, sie geben Energie zurück, motivieren und lassen Zufriedenheit entstehen. Dann kann auch die volle Leistungsfähigkeit gezeigt werden, die im Modus Multitasking häufig nicht mehr sichtbar ist  &#8211; übrigens auch nicht beim Taschenmesser. </p>
<p>Wenn alle Werkzeuge gleichzeitig ausgeklappt sind, mag es beeindruckend wirken, groß und stark – aber es erfüllt seinen Zweck nicht mehr. Das tut es nur, wenn Sie ein Werkzeug zur Zeit nutzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=165</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wildwüchse vermeiden</title>
		<link>http://www.dieschaeferin.de/?p=154</link>
		<comments>http://www.dieschaeferin.de/?p=154#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 21:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieschaeferin.de/?p=154</guid>
		<description><![CDATA[Seit der Winter milder geworden ist, breche ich nach Möglichkeit einmal die Woche zum Hof meiner Eltern auf, um die dortigen Bäume zu beschneiden. Ich mache das seit Jahren. Es hilft mir, auf dem Boden zu bleiben, und aus einem gesunden Abstand heraus über mein Tun und Lassen zu reflektieren. Das Beschneiden von Bäumen ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Winter milder geworden ist, breche ich nach Möglichkeit einmal die Woche zum Hof meiner Eltern auf, um die dortigen Bäume zu beschneiden. Ich mache das seit Jahren. Es hilft mir, auf dem Boden zu bleiben, und aus einem gesunden Abstand heraus über mein Tun und Lassen zu reflektieren.</p>
<p>Das Beschneiden von Bäumen ist ja eine ziemlich spannende Sache. Wer dauerhaft hochwertiges Obst ernten will, muss radikal umgehen mit seinen Bäumen. Wer hier zu nachlässig oder auch manchmal zu weich ist, hat innerhalb von wenigen Jahren ein ziemliches Gestrüpp, das qualitativ minderwertige Ware liefert, oder aber muss mit ansehen, wie Schmarotzer sich über den Baum ausbreiten, und sich, sind sie einmal da, nur schwerlich wieder entfernen lassen.<span id="more-154"></span></p>
<p>So bin ich manches Mal nicht nur mit der Rebschere am Baum, sondern gleich herzhaft mit der Motorsäge, um tiefergehende Einschnitte zu machen und das Holz von Grund auf jung zu halten.</p>
<p>Solche Einschnitte erfordern Erfahrung, einen guten Blick für die Gesamtstruktur des Baumes und das Wissen, wie der Baum danach weiterwachsen wird. Diese Erfahrungen zu sammeln braucht Zeit, mancher Fehler wird gemacht und muss manchmal über Jahre hinweg wieder korrigiert werden.</p>
<p>Ich hatte in meinem Vater einen guten Lehrmeister und freue mich jedes Mal über sein Mentoring, wenn seine Gesundheit ihm erlaubt, mit mir zu kommen. Denn auch nach Jahren des eigenen Tuns sieht er viel mehr als ich, macht mich auf Dinge aufmerksam, die mir verborgen geblieben wären, und bewahrt mich so vor schwerwiegenden Fehlern.</p>
<p>Warum erzähle ich Ihnen das alles?<br />
Weil es mir in zweierlei Hinsicht ein zutreffendes Bild für unternehmerisches Handeln zu sein scheint.</p>
<p>Ganz gleich in welcher Branche Sie tätig sind, es passiert ganz schnell, dass aus einem in der Gründung und Plangung sehr klar gegliederten Projekt ein unübersichtliches Gewirr von Aktivitäten geworden ist, das durch seine Unübersichtlichkeit und durch die fehlenden Strukturen unfruchtbar und in hohem Maße ineffektiv geworden ist. Wenn Sie Pech haben, ist die hinter dem Projekt stehende Idee von anderen aufgegriffen und schon zur Marktreife gebracht worden, während Sie sich noch durch das Dickicht quälen. </p>
<p>Und trotzdem bindet ein solches Projekt im Unternehmen Energie und anderweitige Ressourcen, die an anderen Stellen dringend gebraucht würden, um eine gute Qualität und Leistung für das Unternehmen erbringen zu können. Da kann es schon mal notwendig sein, radikal zu sein, Arbeitsbereiche, die nicht mehr sinnvoll sind wie alte und dürre Äste abzusägen, damit Platz ist für das junge, den neuen Arbeitsbereich, der am entstehen ist und zukunftsträchtiger erscheint.</p>
<p>Im unternehmerischen Bereich ist das klassischerweise übrigens die Funktion des Controllings, das den Überblick über alle Unternehmensprozesse hat und diese zum Wohle des Unternehmens steuern soll.</p>
<p>Wenn solche Prozesse dann begleitet werden durch erfahrene Ratgeber, die aufgrund ihrer Erfahrung rechtzeitig auf die Stolpersteine, Fallstricke und –gruben hinweisen und so verhindern, dass die Restrukturierung und Neuorientierung fehlschlägt, dann ist das etwas sehr wertvolles und Sie können sich glücklich schätzen, diese Unterstützung zu erfahren. Denn oft ist es ja der Blick von außen, der aufgrund seiner besseren Übersichtlichkeit oder auch aufgrund des anderen oder größeren Hintergrundwissens zu neuen Erkenntnissen verhilft und damit den entscheidenden Hinweis zur erfolgreichen Umsetzung einer Unternehmung verhelfen kann. </p>
<p>Also: Auch wenn Sie ein kleineres Unternehmen haben und keine extra Controlling-Abteilung unterhalten, trauen Sie sich, das Wachstum und den Ertrag ihres Unternehmens zu steuern und warten Sie nicht zu lange damit. Wenn möglich und nötig, suchen Sie sich jemanden mit dem Blick von außen, damit die Gesamtstruktur und Symmetrie Ihres Unternehmens erhalten bleiben. Sollte sich auf den ersten Blick niemand anbieten, scheuen Sie sich nicht, Kontakt zu mir aufzunehmen. Ich verspreche Ihnen, ich werde Sie mit scharfem Verstand und einer wachen Wahrnehmung für die zwischenmenschlichen und emotionalen Belange begleiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieschaeferin.de/?feed=rss2&#038;p=154</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
